Am 14. Februar 2026 fanden sich 16 hochmotivierte Teilnehmende im Feuerwehrhaus der FF Tötensen zu einem ernsten Thema und jeder Menge Aha-Momente zusammen.
Für viele lag der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon eine ganze Weile zurück. Die älteste Teilnehmerin hatte sogar noch nie einen besucht – und sorgte mit ihrer Anmeldung bei ihren Enkeln für staunende Gesichter.
Ausbilder Michael Keim vom DRK Kreisverband Harburg-Land führte mit viel Ruhe, Humor und Praxisnähe durch den Tag. Sein wichtigstes Ziel: die Hemmschwelle senken. Denn im Notfall zählt nicht Perfektion, sondern Handeln! Statt zu zögern lieber Symptome erkennen, Maßnahmen ergreifen – und dabei auch auf die eigene Intuition vertrauen.
Ob Druckverband, stabile Seitenlage oder Herz-Druck-Massage – alles wurde erklärt, gezeigt und geübt. Und er hatte sogar einen norddeutschen Merksatz parat:
„Nicht lang schnacken – Kopp in’n Nacken!“
Gemeint ist das Überstrecken des Kopfes, um die Atemwege freizumachen – eine der wichtigsten Sofortmaßnahmen bei Bewusstlosigkeit.
Am Ende des Tages gingen alle mit einem guten Gefühl nach Hause: vorbereitet, gestärkt – und bereit, im Notfall wirklich helfen zu können.
(Bericht: Cerstin Becker)



